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Deutsche Gehörlosen
Senioren-Tennismeisterschaften 2008
Vom 29. - 31.08.2008 in
Rheine/Westfalen
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Ronald Krieg
Deutscher Herren-Einzel 35-Meister
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Herbert Sager
Deutscher Herren-Einzel 40-Meister
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Fritz Salomon Deutscher
Herren–Einzel 50-Meister, 12. Mal
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Hubert Ahlers Deutscher
Herren-Einzel 60-Meister
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Heike Kunze Deutsche
Damen-Einzel 30-Meisterin
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Ursula Müller Neue
Deutsche Damen-Einzel 40-Meisterin

Gruppenbild
nach der Siegerehrung
GSC Steinfurt unter den
Tennisabteilungsleiter Björn Käller tragen die
Verantwortung als Ausrichter der Deutschen Gehörlosen
Senioren-Tennismeisterschaften. Unter den guten
Tenniswitterungen entwickelte sich eine gute Stimmung.
Das Team vom ETuS Rheine unter seinem 1.
Tennisabteilungsleiter Kersten Ramachers hatte dafür
gesorgt, dass die Veranstaltung in familiären und guten
organisatorischen Atmosphären stattfand.
Um die Meisterschaften gut zu besetzen, hat sich Vfw
Johann Bildhauer um neue Varianten bemüht. Die
Bestimmungen des Wettkampfmoduses wurden dem DTB
angepasst.
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Edda Lührs |
Die älteste Spielerin ist Edda Lührs von Hamburger
GSV mit 57 Jahren und bei den Herren ist es wieder
Gerd Thyret vom GSV Recklinghausen. Respekt vor allen
Jugend-Vorbild und vielfachen Medaillengewinnern. Bei
den Sommer-Deaflympics gehörte Gerd Thyret mit 67
Jahren noch nicht zum alten Eisen.
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Gerd Thyret |
Die Teilnehmerzahl vom Vorjahr hatte sich stabilisiert.
Neu hinzukommen sind unsere Weltmeister Ronald Krieg und
Gunnar Kett (beide GSV Karlsruhe), ebenso Herbert Sager
(GBF München).
Tennis-Weltmeister Ronald Krieg hat sich
festgestellt. Die Tenniskugel muss weiterhin rollen. Er
hat sich zum Mitmachen der Seniorenmeisterschaften als
sehr wichtig bestätigt.
Unsere DGS-Tennissparte fühlte sich bemüht, diese
Senioren-tennismeisterschaften als einen Grundstein des
Gehörlosensports auch für die im hohen Alter zu fördern.
Damen 30-Einzel
Unser Damen 30-Einzel hat ein neues Gesicht
bekommen, Die 2 fache Mutter und ehemalige
DGS-Nationalspielerin Heike Kunze (GSV Karlsruhe) ist
aufgetaucht. Sie hat wirklich Tennis nicht verlernt. Sie
hat sich gleich zu den Besten und zur Deutschen
Gehörlosen Seniorenmeisterin 30 durchgesetzt. Silke
Tibor und Sabina Pescha (beide GSV Karlsruhe) blieben
auf den 2. und 3. Plätzen stecken.
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Siegerehrung: Damen 30-Einzel
v.l.: 1. Platz H. Kunze, 2. Platz S. Tibor und
3. Platz S. Pescha |
Siegerehrung: Damen
40-Einzel
v.l.: 1. Platz U. Müller, 2. Pl. E. Lührs und
3. Pl. S. Kritsch |
Damen 40-Einzel
Damenklassen von 40 und 50 werden in einer Klasse
zusammengebündelt. Ursula Müller (GBF München), die oft
über das Wort alte Damen klagte und machte weiter, und
sie ist sehr überrascht, dass sie alle Spiele gewinnen
konnte. Ehrgeiz und Konzentration machen viel aus. Die
hochbegabte Spielerin Edda Lührs (Hamburger GSV) hatte
alles um den Erfolg versucht. Beide spielten
hochdramatisch aufbiegen und brechen. Ursula Müller
schlug die Dauer- und Serienmeisterin Edda Lührs knapp
mit 6:4, 0:6, 10:3. Den 3. Platz erkämpfte sich Susanne
Kritsch (GSC Steinfurt). So hat Ursula Müller über das
Weiterspielen für das Jahr 2009 positiv nachgedacht. Die
Tennisfamilie war so schön.
Herren 35-Einzel
Schöne Augendweide für alle war, dass der
mehrfache Tennisweltmeister Ronald Krieg nun auch bei
den Senioren mitmachte. Natürlich zeigte er sein
Tenniskönnen unverändert, und die hörenden Zuschauer
waren vollauf begeistert. Er und Gunnar Kett, der auch
bei den beliebten Seniorenmeisterschaften mitmachte,
erreichten das Endspiel. Im Endspiel blieb Ronald Krieg
ungefährdet der Sieg mit seinen 6:0, 6:3 über den
Nochnationalspieler Gunnar Kett. Ronald Krieg drückte
mit seinen artistischen Tennishaltungen immer noch und
feierte seinen ersten Deutschen Seniorenmeistertitel.
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Siegerehrung: Herren 35-Einzel
v.l.: 3. Pl. H. Egge und R. Allen,
2. Pl. G. Kett und 1. Pl. R.-O. Krieg |
Siegerehrung: Herren 40-Einzel
v.l.: 3. Platz R. Hölle, 2. Platz G. Bogun und
1. Platz H. Sager |
Herren 40-Einzel
Auch tauchte Herbert Sager (GBF München) auf, er hat
wieder Lust, unter den Senioren einzusteigen. Er vergass
seine Tenniskünste kaum, obwohl sein Körper runder
geworden ist. Die guten Spieler Gregor Bogun (GSKC
Siegen Wittgen) und Rene Hölle (GSV Karlsruhe) haben
kaum eine Chance. Herbert Sager kann wie Ronald Krieg
den deutschen Seniorenmeistertitel in ihrer Klasse
gewinnen.
Herren 50-Einzel
Der sehr gern gesehene Seniorenstarspieler Fritz
Salomon (GSV Düsseldorf), der gern durch Golfsport
macht, spürte, dass er nicht in allen Spielen zu sehr
überlegen war. Manfred Wardenbach (GSKC Siegen-Wittgen)
und Wolfgang Skowronek (GSV Recklinghausen) zeigten ihre
Zähne. Im Halbfinale sichterte sich Fritz Salomon über
den starken Wolfgang Skowronek mit 6:3, 6:3 den Sieg.
Der ehrgeizige Manfred Wardenbach mit 6:7, 6:2, 10:3
setzte sich über Reinhold Meyer (GSC Nürnberg) durch. Im
Endspiel arbeitete Fritz Salomon in guter Form gegen
Manfred Wardenbach und gewann mit 6:3, 6:3 seinen 12.
Senioren-Einzelmeistertitel. Nürnberger Spitzenspieler
Reinhold Meyer hatte einen starken Widerspieler
gefunden. Wolfgang Skowronek war zu stark für Reinhold
Meyer mit 6:2, 6:0 und kam auf den 3. Platz.
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Siegerehrung: Herren 50-Einzel
v.l.:3. Pl. W. Skowronek, 2. Pl. M. Wardenbach und 1.
Pl. F. Salomon |
Siegerehrung: Herren 60-Einzel
v.l:
3. Platz W. Müller, 2. Platz G. Thyret und
1. Platz H. Ahlers |
Herren 60-Einzel
3 über 60 Jahre alte Senioren verdienten zur Anmeldung
hohen Respekt. Gerd Thyret, der liebte Tennisspieler,
machte weiter mit. 64 jähriger Steinfurter Hubert Alhers
(GSC Steinfurt) spürte schon größeren Ehrgeiz. Er hat
das Zeug, den starken Seniorenspieler Gerd Thyret zu
schlagen, mit seinem überzeugenden Spiel 6.2, 6:0.
Hubert Alhers war über den Seniorenmeister sehr
glücklich. Über den 3. Platz kam Wolfgang Müller (GBF
München) nicht hinaus.
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Siegerehrung: Damendoppel 35
v.l.:
3. Pl. Kunze/Krieg, 2. Pl. Tibor / Pescha und 1.
Platz Lührs / Müller |
Im Damen-Doppel kämpften die beherzten
Seniorenklassespielerinnen Edda Lührs mit Ursula Müller
(Hamburger GSV/GBF München) unsere besten Doppelspieler
und gewannen und erkämpften den Senioren-Doppelmeister
mit 6:0, 6:2 über die Karlsruherinnen Tibot/Pescha. Den
3. Platz belegten S. Krieg/H. Kunze (GSV Karlsruhe).
Erfreulich!
Herren-Doppel (35) Das Doppel hatte R. Krieg mit
G. Kett hatte nichts zu befürchten, ein so gut
eingespieltes Paar hat sich noch immer super bewährt,
dass gegen die Konkurrenten kein Kraut gewachsen war. R.
Krieg mit G. Kett gewann in allen Spielen, das auch
stark spielende Paar H. Sager/H. Egge (GBF München) 6:2,
6:1. Den 3. Platz landete Doppelpaar R. Brauns/G. Bogung
(GSKC Siegen-Wittgen).
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Siegerehrung: Herrendoppel 40
v.l.: 3. Pl. Brauns / Bogun, 2. Pl. Sager / Egge und
1. Pl. Krieg / Kett (unten) |
Siegerehrung: Herrendoppel 50
v.l.:
2. Pl. Salomon / Bildhauer,
1. Pl. Wardenbach /
Weber und
3. Pl. Müller/Ahlers |
Herren-Doppel (50)
Es gab eine Wachablösung bei J. Weber/M.
Wardenbach (GSKC Siegen-Wittgenstein), es gab Jubel und
Tränen. J. Weber scheute sich über seine Tränen nicht,
dem ehemaligen DGS-Schwimmstar J. Weber mit Manfred
Wardenbach ist es gelungen, nach langem Ringen konnte
sie mit 4:6, 6:4, 10:8 endlich den ersten Senioren-Titel
im Doppel holen. Fritz Salomon mit Johannes Bildhauer
(GSV Düsseldorf/GSV Neuwied) kamen auf den
enttäuschenden 2. Platz nicht hinaus. 3. Patz ist für W.
Müller und H. Alhers ein gutes Ergebnis. Für J. Wener
mit M. Wardenbach war es ein glücklicher Tag.
Es waren so schöne 3 Tage mit Sonne und
familienharmonischer Atmosphäre. Der
Tennisabteilungsleiter von ETUS Rheine Kersten Ramachers
sorgte alle Tage für die beste Stimmung und
Anforderungen, dass unsere Meisterschaften immer einen
ausgezeichneten Verlauf nahmen und zur Hochstimmung
hochgetragen wurden.
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Tennisabt.-leiter von ETUS Rheine
K. Ramachers |
Bürgermeisterin der Stadt Rheine Dr. A. Kordfelder |
Tennisabt.-l.
von GSC Steinfurt
B. Käller |
Sparten-jugendwart
J. Grundmann |
Verbandstennis-fachwart
J. Bildhauer |
Alle waren bei der Ehrung ganz begeistert, dass die
Bürgermeisterin der Stadt Rheine Dr. Angelika Kordfelder
persönlich zur Ehrung kam und auch an alle 1. bis
3. platzierten Sportler die DGS-Medaillen aushändigen
möchte. Sie erinnerte sich an den Vergleich mit dem
Paralympics und Gehörlosensport. Bürgermeisterin wurde
so viel Motivation und Begeisterung der
Gehörlosensportler angesteckt, dass der Sport viele
Lebensfreude und Selbstbewusstsein allen Sportlern gab,
der sehr notwendig ist und die Freude verbessern kann
Verbandstennisfachwart Johann Bildhauer und
Spartenjugendwart Jürgen Grundmann sind hocherfreut,
dass die kleine Tennisgruppe unter dem
Tennisabteilungsleiter Björn Käller so viele gute
Anforderungen erfüllt hat. Applaus müssen vom sie
DGS-Tennis erhalten. Es wurde stark dafür geworben, dass
die Deutschen Meisterschaften wieder in Rheine
stattfinden.
Die Deutschen Seniorenmeisterschaften werden
selbstverständlich 2009 stattfinden und in Karlsruhe.
Die neuen Reformen der Tennismotivation sind notwendig.
Das Tennisjugend-Camp 2009 wird veranstaltet.
DGS-Tennissparte rufen alle Kinder und Jugendlichen
verstärkt auf, alles in den Vereinen für den
Tennisjugend-Camp 2009 zu organisieren.
Text: Jürgen Grundmann
Photos: Björn Käller
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