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Ein würdiger Abschied Die Tennissparte des Deutschen Gehörlosen-Sportverbandes hatte am Abend des 13. März ins Weingut Lunnebach in Koblenz-Güls eingeladen, um die Erfolge der letzten zwei Jahre, das 40jährige Bestehen der Sparte und vor Allem den Abschied von vier Menschen, die im Gehörlosen Tennis viel erreicht haben, zu feiern.
Bei den 21. Sommer Deaflympics 2009 in Taipeh/Taiwan gaben nicht nur die beiden verdienten Nationalspieler Torsten Vonthein und Gunnar Kett ihren Abschied aus dem internationalen Tennisgeschehen bekannt, auch die langjährigen Nationaltrainer Peter Mende und Dr. Frank Mollenkopf traten von ihrem Amt zurück. Ein weiterer und wohl der hauptsächliche Anlass für die Feier. Vor Eröffnung des Büffets, immer wieder ein kulinarischer Höhepunkt im Weingut Lunnebach, gab Johannes Bildhauer einen Rückblick auf die Erfolge der letzten drei Jahre bei den Europameisterschaften in Bukarest 2008 und den Deaflympics in Taipeh 2009 – 4 Gold und 1 Bronze. Nachdem die Gäste den ersten Gang mit dem hervorragenden Wein des Hauses genossen hatten, wurden Trainer wie Nationalspieler offiziell verabschiedet. Den Reigen eröffnete der ehemalige Verbandsfachwart K.-H. Gminder mit einem bewegenden Rückblick auf die gemeinsame, erfolgreiche Zeit mit Peter Mende und Dr. Frank Mollenkopf. 25 bzw. 17 Jahre Trainertätigkeit im Dienste des DGS – damit hatte keiner gerechnet!
Die ehemaligen Nationaltennisspieler Ronald-Oliver Krieg und Torsten Vonthein, die als Trainer in ihre Fußstapfen treten werden, moderierten mit viel Witz und einer Träne im Augenwinkel eine von Silke Tibor vorbereitete Bilderschau über die lange Tätigkeit ihrer beiden Lehrmeister, unter deren Leitung sie weltweit zahlreiche Erfolge verbuchen konnten.
Es folgte eine Rückschau auf die Karriere der beiden Nationalspieler Torsten Vonthein und Gunnar Kett. Beide hatten sich im Tenniskader über viele Jahre, Torsten Vonthein – 24 Jahre, Gunnar Kett 16 Jahre – verdient gemacht und mit zahlreichen internationalen Erfolgen dazu beigetragen, dass die Tennissparte im DGS mit zu den Erfolgreichsten gehört.
Sichtlich bewegt ergriffen die beiden nun ehemaligen Trainer das Wort und dankten ihrerseits für eine erlebnisreiche und schöne Zeit, Gunnar Kett und Torsten Vonthein erinnerten sich noch einmal an die langen Jahre im Kader. Abschließend erhielten alle vier von der Sparte das inzwischen schon legendäre Bild von ihrer Karriere, gestaltet von Stefan Müller-Palta.
Noch einmal dankt der DGS seinen ehemaligen Trainern und den beiden Nationalspielern für die jahrelange Treue und das Engagement und wünscht ihnen für die Zukunft nur das Beste.
Text:
Silke Tibor/Anne Köster
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